Stell die Füße hüftbreit, spür die Auflage unter den Zehen, atme durch die Nase ein, doppelt so lang aus. Leg eine Hand auf Bauch, eine auf Brustbein. Zähle Atemzüge bis fünf. Dieser sanfte Takt beruhigt, bündelt Aufmerksamkeit und markiert den Start.
Lass die Schultern mit dem Ausatmen sinken, kreise langsam, gähne bewusst, massiere die Kaumuskeln mit zwei Fingern. Rolle den Kopf in Mini‑Bögen, ohne zu drücken. Spür, wie Wärme aufsteigt und der Blick weiter wird. Spannungen lösen sich, ohne Jagd, sondern durch erlaubtes Loslassen.
Lege die Hände an den Rand deines Brustkorbs, atme tief aus und streiche mit den Handflächen nach außen, als würdest du Raum schaffen. Flüstere leise, wofür der Abend da sein darf. Ein Satz genügt und richtet innerlich überraschend deutlich aus.
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